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27.November.2017 Von: pe

Sport fordert Ministerposten!



Die Österr. Bundes-Sport-Organisation (BSO) hat die vergangenen Neuwahlen zum Anlass genommen, der Politik die Rute ins Fenster zu stellen:

Im Rahmen einer Pressekonferenz am 10.11.2017 erhob die BSO brisante sportpolitische Forderungen an die neue Bundesregierung.

Einer Anregung unseres Präsidenten Thomas Wachter folgend wollen wir Euch dazu einige weitergehende Informationen nicht vorenthalten.

Bei der erwähnten Veranstaltung sprachen Teile des BSO-Präsidiums Klartext:

BSO-Präsident BM a.D. Rudolf Hundstorfer:

"Der Sport braucht einen höheren politischen Stellenwert und darf nicht wieder zum Wanderpokal werden.
Wir plädieren daher für den Beibehalt eines Sportministeriums idealerweise beim Verteidigungsressort.

Zudem sind die finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen für das Funktionieren unseres Freiwilligensystems im Sport seitens der Bundespolitik sicherzustellen.
Neben einer Valorisierung der Besonderen Bundes-Sportförderung fordern wir gleiche steuerliche Anreize wie Bildung, Soziales und Kultur.

Bereits vor der Wahl waren sich die Parteien in Punkten wie Sport und Schule oder Sportinfrastruktur einig.
Nun gilt es, diese Inhalte auch einzufordern."

BSO-Vize- und SPORTUNION-Präsident Hartwig Löger:

"Kinder und Jugendlichen sind das Kapital unserer Zukunft.
Aktuelle Studien verdeutlichen weiterhin die drastischen Entwicklungen in eine gesundheitsschädigende Richtung.

Wir fordern daher die Umsetzung der täglichen Bewegung an allen Kindergärten, Volkschulen und Schulen der 10-14-Jährigen in der nächsten Periode sowie eine hundertprozentige Offenheit des Bildungssektors für eine gemeinsame Zusammenarbeit.

Auch die Haftungsbestimmungen für die vielen Tausenden Sportbetreuerinnen und -betreuer müssen entschärft werden!"

BSO-Vize- und AFBÖ-Präsident Michael Eschlböck:

"Wir fordern die notwendigen Rahmenbedingungen für Spitzensport in Österreich.
Dabei gilt es alle Beteiligten in die Pflicht zu nehmen und eine gesamtösterreichische Abstimmung zu gewährleisten, wenn es um Sportstätten und Bewerbungen für Sportgroßveranstaltungen geht.

Es braucht auch ein auf den Sport abgestimmtes Bildungssystem, das bereits ab dem Alter von 10 Jahren Rücksicht auf die Erfordernisse ernsthaften Leistungssports nimmt, sportartenspezifische Leistungszentren, die bereits für den Nachwuchs offen sind, Arbeitsplätze in den Heeressportzentren am selben Ort, begleitende Berufsausbildungs-angebote und eine finanzielle Basisunterstützung zum Beispiel in Form der Sporthilfe, die eine echte Entlastung darstellt."

Zu diesem hochkarätig besetzten Pressetermin gibt es auf Youtube auch ein sehr informatives Video.

"Sport begeistert in Österreich jede Woche 4 Mio. Menschen. Mehr als 500.000 ÖsterreicherInnen sind jede Woche bereit, sich ehrenamtlich für ihren Sport zu engagieren. Mehr als 15 Mrd. Euro trägt der Sport direkt und indirekt zum BIP bei. Körperliche Aktivität spart dem Staat jedes Jahr bis zu 530 Mio. Euro!
Die BSO erwartet, dass die Politik diesen Fakten Rechnung trägt und den Sport im Programm einer neuen Bundesregierung entsprechend abbildet und hat an diese daher Forderungen gerichtet."

So das Team der BSO in einer Aussendung vom vergangenen Donnerstag.

Quelle der Zitate: www.bso.or.at

 

 


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