Österreichischer Sieg bei Internationalen Squash Telfs Open 2008

Ein hochklassiges Starterfeld war am Wochenende in Telfs bei den diesjährigen Internationalen "Telfs Open 2008" um den Tiroler Wasserkraft Cup zu Gast. In einem rein österreichischen Finale konnte sich der Wiener Andreas Fuchs den Titel sichern.

Im Telfer Sportzentrum fanden am Wochenende die mit 2000 US-Dollar dotierten Internationalen Squash "Telfs Open 2008" - eines von nur drei Squashturnieren in Österreich, bei denen Weltranglistenpunkte vergeben werden dürfen - statt. 20 Spieler aus 7 Nationen waren angereist, um den Titel zu erringen. Neben den Österreichischen Topspielern Aqeel Rehman (ÖRL 1), Jakob Dirnberger (ÖRL 2) und Andreas Fuchs (ÖRL 4) waren zahlreiche Internationale Topspieler wie Mark Rogers (RSA), Karamatullah Khan (PAK) und der junge Engländer Neil Cordell am Start.

Bereits im Viertelfinale war für den heimlichen Favoriten Mark Rogers Endstation. Der Südafrikaner, der in den letzten Wochen mehrere Turniersiege feiern konnte, musste sich etwas überraschend dem in München lebenden Pakistani Karamatullah Khan knapp mit 3:2 Sätzen geschlagen geben. Doch auch Khan verpasste im Anschluss an diesen kräfteraubenden Sieg den Sprung ins Finale und unterlag dem Wiener Andreas Fuchs glatt mit 3:0 Sätzen.

Österreichs Nummer 1 Aqeel Rehman spielte sich souverän bis ins Halbfinale, wo der junge Engländer Neil Cordell auf ihn wartete. In einem von langen Ballwechseln geprägten Spiel führte Cordell bereits mit 2:1 Sätzen, ehe Rehman noch aufholen und schließlich knapp aber verdient mit 3:2 Sätzen gewinnen konnte.

So kam es im Finale zum Aufeinandertreffen der beiden Österreicher Rehman und Fuchs. Nach über einer Stunde Spielzeit und Satzgleichstand musste letztlich ein alles entscheidender fünfter Satz gespielt werden, ehe Fuchs mit 3:2 Sätzen (9:11, 11:7, 11:2, 5:11, 11:8) denkbar knapp als Sieger aus dem Court ging.

Karamatullah Khan konnte im Spiel um Platz 3 noch Neil Cordell mit 3:1 besiegen und am Ende Rang 3 belegen. Erfreulich auch das Abschneiden des jungen Telfers Simon Wieser, derzeit Nummer 1 der Österreichischen Jugendrangliste. Er konnte sich erstmals in einem Internationalen Herrenbewerb für den Hauptbewerb der besten 16 qualifizieren, musste sich dort aber nach guten Leistungen mit dem 16 Endrang begnügen.